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Leistungen eines Party-Services unterliegen in der Regel dem vollen Umsatzsteuersatz Drucken E-Mail
Umsatzsteuer

Die Lieferung von Speisen und Getränken unterliegt nur dann dem ermäßigten Umsatzsteuersatz, wenn die Lieferung den qualitativ wesentlichen Teil der Leistung darstellt. Liegt hingegen ein Bündel von Leistungen vor, unterliegt die Leistung insgesamt als sonstige Leistung dem Regelsteuersatz. Der Bundesfinanzhof sieht als Leistungen, die nicht notwendig mit der Vermarktung von Lebensmitteln zur Mitnahme verbunden sind, an:

- Beratung und Information des Kun
den hinsichtlich der Zusammenstellung und Menge von Mahlzeiten für einen bestimmten Anlass
- die Zubereitung und Darreichung
von Speisen zu einem bestimmten Zeitpunkt
- deren ansprechendes, restaurati
onsübliches Anrichten auf Platten und in Gefäßen
- die Überlassung dieser Platten und
Gefäße sowie von Geschirr und/oder Besteck zur Nutzung
- der Transport zum Kunden zum ver
einbarten Zeitpunkt und
- das Abholen sowie die lebensmit
telrechtlich erforderliche Endreinigung der dem Kunden lediglich zum Gebrauch überlassenen Gegenstände.

Unter Berücksichtigung der vorgenannten Kriterien unterliegen Leistungen eines Party-Services in der Regel dem vollen Umsatzsteuersatz.

Quelle: Blitzlicht Steuern Recht Wirtschaft, 06/2009, DATEV e.G. / Deutsches Steuerberater Institut e.V.